Allgemeine Geschäftsbedingungen
Thomas Preisinger - Der Weiterbringer

Stand: Juni 2026

1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Leistungen von Thomas Preisinger – Der Weiterbringer (nachfolgend „Auftragnehmer“) gegenüber Unternehmern und Verbrauchern (nachfolgend gemeinsam „Kunden“). Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn deren Geltung vom Auftragnehmer ausdrücklich schriftlich anerkannt wurde.

2. Leistungsgegenstand

Der Auftragnehmer erbringt insbesondere Leistungen in den Bereichen:

  • Seminare
  • Workshops
  • Vorträge
  • Coaching
  • Online-Trainings und digitale Veranstaltungsformate

Art, Umfang und Inhalt der jeweiligen Leistung ergeben sich aus dem individuellen Angebot, der Auftragsbestätigung oder einer gesonderten schriftlichen Vereinbarung.

3. Angebote und Urheberrechte

Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde. Sämtliche Konzepte, Unterlagen, Inhalte, Präsentationen, Seminarabläufe und Angebotsunterlagen sind geistiges Eigentum des Auftragnehmers und urheberrechtlich geschützt. Eine Weitergabe, Vervielfältigung oder Nutzung durch Dritte bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers.

4. Vertragsabschluss

Ein Vertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestätigung, durch Unterzeichnung eines Angebots oder durch tatsächliche Inanspruchnahme der vereinbarten Leistung zustande.

Der Auftragnehmer ist berechtigt, Anfragen oder Aufträge ohne Angabe von Gründen abzulehnen.

5. Preise

Alle angegebenen Preise verstehen sich als Endpreise. Der Auftragnehmer ist als Kleinunternehmer gemäß § 6 Abs. 1 Z 27 UStG von der Umsatzsteuer befreit. Daher wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen. Zusätzliche Leistungen, die nicht ausdrücklich im Angebot enthalten sind, werden gesondert verrechnet. Notwendige Reise-, Nächtigungs-, Verpflegungs-, Raum- oder sonstige Fremdkosten werden gesondert in Rechnung gestellt, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

6. Zahlungsbedingungen

Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen. Der Auftragnehmer ist berechtigt, angemessene und notwendige Mahn- und Inkassokosten nach den gesetzlichen Bestimmungen geltend zu machen.

7. Stornierung durch den Kunden

Stornierungen müssen schriftlich erfolgen. Bei Absage gelten folgende Stornogebühren:

  • bis 28 Kalendertage vor Leistungsbeginn: 30 % des vereinbarten Entgelts
  • 27 bis 7 Kalendertage vor Leistungsbeginn: 80 % des vereinbarten Entgelts
  • ab 6 Kalendertagen vor Leistungsbeginn, bei Nichterscheinen oder vorzeitigem Abbruch: 100 % des vereinbarten Entgelts

Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. Bereits angefallene und nicht mehr stornierbare Fremdkosten sind vom Kunden zusätzlich zu ersetzen. Terminverschiebungen können nach Verfügbarkeit und gesonderter Vereinbarung erfolgen.

8. Absage oder Verschiebung durch den Auftragnehmer

Der Auftragnehmer ist berechtigt, Veranstaltungen aus wichtigen Gründen abzusagen oder zu verschieben. Wichtige Gründe sind insbesondere:

  • Krankheit
  • Unfall
  • höhere Gewalt
  • behördliche Maßnahmen
  • technische Ausfälle
  • sonstige unvorhersehbare Ereignisse

Bereits bezahlte Entgelte für nicht durchgeführte Leistungen werden rückerstattet. Weitergehende Ansprüche bestehen nur bei vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten des Auftragnehmers.

9. Mitwirkungspflichten des Kunden

Der Kunde hat alle zur Durchführung der vereinbarten Leistung erforderlichen Informationen rechtzeitig bereitzustellen. Bei Inhouse-Veranstaltungen stellt der Kunde die vereinbarten Räumlichkeiten, technische Infrastruktur und erforderlichen Hilfsmittel auf eigene Kosten bereit. Entstehen durch fehlende Mitwirkung zusätzliche Aufwendungen, können diese gesondert verrechnet werden.

10. Veranstaltungsorte, Unterkunft und Verpflegung

Findet eine Veranstaltung außerhalb der Betriebsstätte des Auftragnehmers statt, trägt der Kunde die vereinbarten Kosten für Veranstaltungsräume. Bei mehrtägigen Veranstaltungen außerhalb des Wohnortes des Auftragnehmers stellt der Kunde auf eigene Kosten eine angemessene Unterkunft im Einzelzimmer sowie die Verpflegung während der Veranstaltungsdauer zur Verfügung oder übernimmt die dadurch entstehenden Kosten.

11. Teilnahme und Eigenverantwortung

Die Teilnahme an Seminaren, Workshops, Coachings und sonstigen Veranstaltungen erfolgt auf eigene Verantwortung. Die Leistungen des Auftragnehmers stellen keine medizinische, psychotherapeutische oder sonstige heilberufliche Behandlung dar und ersetzen eine solche nicht. Teilnehmer sind für ihren körperlichen und psychischen Zustand selbst verantwortlich.

12. Haftung

Der Auftragnehmer haftet für Schäden ausschließlich bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen. Die Haftungsbeschränkung gilt nicht für:

  • Personenschäden
  • Ansprüche nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften
  • Schäden, die vorsätzlich verursacht wurden

Die Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden oder Folgeschäden ist gegenüber Unternehmern ausgeschlossen.

13. Vertraulichkeit

Beide Vertragsparteien verpflichten sich, sämtliche ihnen im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen vertraulichen Informationen streng vertraulich zu behandeln.

Diese Verpflichtung bleibt auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses aufrecht.

14. Referenznennung

Der Auftragnehmer ist berechtigt, Unternehmerkunden unter Nennung des Unternehmensnamens als Referenz zu führen. Die Verwendung von Logos, Bildmaterial oder detaillierten Projektbeschreibungen erfolgt ausschließlich nach gesonderter Zustimmung. Bei Verbrauchern erfolgt eine Referenznennung ausschließlich nach ausdrücklicher Einwilligung.

15. Datenschutz

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten sind der jeweils aktuellen Datenschutzerklärung des Auftragnehmers zu entnehmen. Diese ist auf der Website des Auftragnehmers abrufbar.

16. Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbrauchern stehen die gesetzlichen Widerrufsrechte nach den jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere dem Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz (FAGG), zu. Sofern gesetzlich vorgesehen, wird dem Verbraucher vor Vertragsabschluss eine gesonderte Widerrufsbelehrung zur Verfügung gestellt.

17. Erfüllungsort und Gerichtsstand

Für Unternehmer gilt als Gerichtsstand das sachlich zuständige Gericht in Steyr.

Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstände. Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts und des UN-Kaufrechts.

18. Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.

19. Alternative Streitbeilegung

Verbraucher können sich an die zuständigen Verbraucherschlichtungsstellen wenden. Der Auftragnehmer ist jedoch nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.